Frage von : Ein paar Gedanken zum Nachdenken: Warum sollte ich spenden, wenn es mir doch selbst nichts nutzt ?
Warum sollte ich spenden, wenn es mir doch selbst nichts nutzt ?
Nach genau diesem Satz lebte ich sehr lange. Das war mir jedoch nie sonderlich bewusst. Wenn man mich gefragt hätte, ob ich ein guter Mensch sei, ich hätte mit Sicherheit mit Ja geantwortet – ohne groß darüber nachzudenken.
Doch dann habe ich plötzlich eines Tages angefangen darüber nachzudenken. Ich habe mich selbst gefragt, ob ich ein guter Mensch bin und angefangen Argumente zu suchen.
„Im Grunde bin ich ein guter Mensch.“ Das war mein Ergebnis.
Ich habe stets meinen Freunden und Familie gut geholfen.
Doch auf der anderen Seite habe ich auch mindestens genauso viel Leid gebracht und einige schlechte Taten getan.
Mein großes Argument dafür ein guter Mensch zu sein war, dass ich bei einem schrecklichen Notfall sofort helfen würde.
Nur bisher fand noch nie ein solcher Notfall statt.
Würde ich eines Abends irgendwann sehen, wie eine junge Frau hilflos mit starken Blutungen auf dem Boden liegt, würde ich natürlich jeden Termin absagen , um sie zu retten.
Was konnte ich da anderes als ein guter Mensch sein ?
Aber wie gesagt, bisher hatte ich so etwas nicht erlebt.
Als ich die Nachrichten sah, kam mir ein furchtbarer Gedanke:
Dir zeigt man gerade Millionen von Menschen die am Boden zerstört sind, die keine Hoffnung mehr sehen. Und du ärgerst dich den ganzen Tag darüber, dass dein Friseur deine Frisur kaputt gemacht hat.
Du bist dein ganzes Leben lang weitergelaufen und das einzige was du gesagt hast war nebenbei:
“Hast du das gehört von XXX gehört, das ist wirklich schlimm.“ Du hast zugesehen, wie sie hilflos sterben mussten.
Seltsamerweise geriet ich in gewisser Weiße in Panik. Sofort begann ich Gegenargumente zu
suchen.
Würde ich 10 Euro spenden würde dass doch gar nichts bewirken. Die Welt würde dadurch auch nicht besser. Es gäbe immer noch viel zu viel Unglück.
Irgendwie schien mich dieser Gedanke zu beruhigen. Erst nach einer Weile bin ich erschrocken.
Würde ich genau diesem Gedanken folgen, würde ich die schutzlose junge Frau ansehen und weiterlaufen. Einfach so. Alles vergessen und ruhig einschlafen.
Welcher Mensch würde so etwas tun.
Ich hatte mich entschieden. Ich werde die Welt nicht verlassen ohne sie besser gemacht zu haben.
Ich werde nicht mehr dabei zusehen wie jemand vor meinen Augen stirbt ohne, dass ich etwas unternommen habe. Der Anspruch ein guter Mensch zu sein ist endlich gerechtfertigt.
Es gibt so viel zu tun. Dabei ist jede wirkliche jede Hilfe etwas wert. Wenn sich auch nur eine Person diesen Beitrag ließt und sich dazu entscheidet, die Welt besser zu machen, hat sich das Schreiben gelohnt.
Ich habe mich in letzter Zeit ein wenig damit auseinander gesetzt und habe einen Menschen getroffen, der früher einmal obdachlos war, und mir erzählt hat, dass er von seinen 150 – 200 Euro monatlich je einen Euro gespendet hat, weil er wusste, dass es ärmere Menschen als ihn gab und der Euro nicht so schwer wiegt, wie die Hilfe die er gibt. Ich habe größten Respekt vor diesem Menschen.
Ich weiß, dass viele Menschen diesen Beitrag lesen und ihr leben danach ganz normal weiterleben.
Mich als idiotischen Spinner abstempeln. Unsere Gesellschaft macht es einem einfach so zu denken. Viel zu wenig Leute geben Spenden oder ähnliches. Man ist kein schlechter Mensch.
Ich persönlich habe erkannt, dass ich nur glücklich sein kann, wenn ich ein guter Mensch war.
Und darum hier meine aufrechte Bitte:
Gehen Sie in diesem Monat auch nur einmal 5 Euro spenden. Vielleicht werden Sie auch in dem Organisieren großer Veranstaltungen ihre neue Leidenschaft finden ?
Ich möchte übrigens ganz bewusst keine bestimme Organisation empfehlen, weil ich in keinster Weise den Verdacht erheben möchte zu einem Unternehmen zu gehören.
Das wichtigste ist jedoch ist:
Gehen Sie mit guter Laune durch den Tag, schenken sie Lächeln und verlassen Sie die Welt besser als Sie sie vorgefunden haben und sei es nur durch 5 kleine unbedeutende Euro.
Beste Antwort:
Answer by Silly Kohn
Das hast du schön gesagt. Spenden macht glücklich: Den, der spendet und den, der es bekommt!
Antworten Sie selbst in den Kommentaren!